Trio Montin

 Programme

GASSENHAUER  UND  ANDERES

Das Trio zündet ein klassisches Feuerwerk: von der Opernseligkeit in Beethovens „Gassenhauertrio“ über den Schmelz von Schuberts Notturno in die zwischen Klage und Tanz oszillierende Welt von Dvoráks „Dumky-Trio“.

GRENZGÄNGER

Adolf Wölfli hat während 35 Jahren seines Lebens als Insasse der psychiatrischen  Klinik in Bern  ein gewaltiges zeichnerisches und schriftstellerisches Werk geschaffen. Im Auftrag des Trio Montin komponierte Jost Meier das von Wölfli inspierierte KLaviertrio "Doufi-Wölfli-Skt.Adolf II."

Robert Schumann verbrachte seine beiden letzten Lebensjahre ebenfalls in einer Klinik. Sein Klaviertrio in g-moll ist ein Werk, „das einen bis in die wildesten Tiefen mit fortreisst“, notierte  Clara Schumann. 

gruppenbild trio montin 2013

Das Trio

Vor einigen  Jahren (2004) hat sich das Trio Montin mit Christine Ragaz (Violine), Brigitte Fatton (Violoncello) und Rosemarie Burri (Klavier) formiert. Seit 2011 ersetzt der bekannte Berner Cellist Matthias Schranz seine Kollegin Brigitte Fatton.  Mit Neugier, wachsender Freundschaft und auch dank der Zusammenarbeit mit profilierten Komponierenden der Gegenwart erarbeitete sich das Trio ein weit gespanntes Repertoire von Mozart und Beethoven bis Kurtág, Glaus, Jost Meier und Winkelmann. Die jährlich stattfindenden Konzerte im Kunstmuseum bilden jeweils die Ausgangspunkte für Wiederholungen des Programms in der Schweiz und im Ausland.

ROSEMARIE BURRI, KLAVIER

rosemarie burri 2012

… erhielt prägende Impulse von Jürg Wyttenbach, von Yvonne Lefébure, Wilhelm Kempff und von Sandor Végh. Immer war ihr die Kammermusik ein grosses Anliegen. Sie wurde dafür mit dem ersten Preis am Internationalen Wettbewerb für Duospiel in Italien ausgezeichnet (gemeinsam mit Thomas Friedli, Klarinette). Das Unterrichten von Kammermusikgruppen und die Arbeit mit Künstlern aus andern Kunstgattungen sind ihr wichtig: Texte und Musik («Mozart unplugged und geflügelt», «Kuckuck & Co.»), bildende Kunst (Improvisation und Komposition / gegenseitiger Austausch von Farben und Klängen), Programme mit einem Thema («Durchs 20. Jahrhundert mit Klaviermusik von Komponistinnen»), Text, Tanz und Musik („Hiob“). Gerne konfrontiert sie Kompositionen von Zeitgenossen (György Kurtág, Daniel Glaus, Alfred Schweizer, Katharina Weber, Jürg Wyttenbach, Heinz Holliger, Daniel Fueter) mit Werken vergangener Epochen. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen in verschiedenen Ländern, zumeist Kammermusik, runden das Bild  der Pianistin ab.

CHRISTINE RAGAZ, VIOLINE

christine ragaz 2012

… verdankt ihre Ausbildung Walter Kägi und Max Rostal in Bern sowie als Stipendiatin des Rotary-  Clubs Ivan Galamian in New York. Sie war Mitglied der Camerata Bern sowie für einige Jahre zweite Konzertmeisterin des Berner Sinfonieorchesters. Danach wurde Christine Ragaz ins Berner- Streichquartett berufen. Mit dieser Formation pflegte sie eine internationale Konzerttätigkeit mit vielen Uraufführungen und einer bereichernden Zusammenarbeit mit Komponisten wie Klaus Huber, Helmut Lachenmann, György Kurtág, Roland Moser, Hans Wüthrich, Daniel Glaus u.a. Bis 2005 war sie Dozentin für Violine und Kammermusik an der Hochschule der Künste Bern; seither widmet sie ihr berufliches Schaffen vollumfänglich kammermusikalischen und solistischen Projekten, lässt Notiertes und Gewohntes auch hinter sich mit Improvisationen zu Bildern, Texten und zu Tanz.

MATTHIAS SCHRANZ, VIOLONCELLO

matthias schranz 2012

… wurde 1974 in Bern geboren. Seine cellistischen Förderer waren Christoph Duerst, Marc van Wijnkoop, Walter Grimmer, Kurt Hess und während seiner 7-jährigen Studienzeit an der Musikakademie Basel Thomas Demenga und Reinhard Latzko (Lehrdiplom 1998; Konzertdiplom 2001). Der Gedanke der Vielseitigkeit war für ihn immer von grosser Bedeutung: Improvisationskurse, ein erfolgreiches acapella-Ensemble, intensive Chorarbeit, Orchestertätigkeit, diverse CD- und eine DVD-Produktion und seine eigene, heute für ihn immer noch wichtige Rockband „Disciples“ begleiteten seinen Werdegang als Cellist. Er konzertiert regelmässig als Solist, Kammermusiker und Rockmusiker. Konzertreisen führten ihn nach Rumänien, Mexiko, Armenien, Argentinien, Tschechien und in die Nachbarländer. Er ist Mitglied des Ensemble Paul Klee, ist gefragt als Studiomusiker und arbeitet intensiv als Pädagoge an der Hochschule der Künste Bern und an der Musikschule Konservatorium Bern.

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