Trio Montin

 Programme

GASSENHAUER  UND  ANDERES

Das Trio zündet ein klassisches Feuerwerk: von der Opernseligkeit in Beethovens „Gassenhauertrio“ über den Schmelz von Schuberts Notturno in die zwischen Klage und Tanz oszillierende Welt von Dvoráks „Dumky-Trio“.

ZAUBEREIEN IM QUARTETT

"In ihrem letzten Programm hat sich das TRIO MONTIN mit Christoph Borer, dem Zauberer aus Biel verbündet. Der Zauberer hat zu den Klängen von Griegs Peer Gynt Suite wunderbare Choreografien geschaffen. Wie von einem andern Planeten erklingen die Stücke von Grieg, und die Musik verwandelt sich unter Christoph Borers Händen zu sichtbaren Traumwelten.

christoph borer zauberer 2018

Christoph Borer zaubert aber weiter: nicht nur das Publikum, sondern auch die Musiker vom TRIO MONTIN und ihre Notentexte werden verzaubert. In einem abwechslungsreichen Spaziergang durch die Musikliteratur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts finden alle vier Klangzauberer zum ursprünglichen Programm und zu Beethovens Geistertrio zurück.
Das 2004 gegründete TRIO MONTIN musiziert hier mit Misa Stefanovic, Violine.

GRENZGÄNGER

Adolf Wölfli hat während 35 Jahren seines Lebens als Insasse der psychiatrischen  Klinik in Bern  ein gewaltiges zeichnerisches und schriftstellerisches Werk geschaffen. Im Auftrag des Trio Montin komponierte Jost Meier das von Wölfli inspierierte KLaviertrio "Doufi-Wölfli-Skt.Adolf II."

Robert Schumann verbrachte seine beiden letzten Lebensjahre ebenfalls in einer Klinik. Sein Klaviertrio in g-moll ist ein Werk, „das einen bis in die wildesten Tiefen mit fortreisst“, notierte  Clara Schumann. 

gruppenbild trio montin 2013

Das Trio

Mit Lust auf Neues und mit Neugier versuchen wir, das weit gespannte klassische und romantische Repertoire in einen ungewohnten Rahmen zu stellen. Das zeigen Themenbezogene Konzerte, etwa das Programm «GASSENHAUER UND ANDERES», das von Volksweisen ausgeht. Beethoven und andere Komponisten haben solche Melodien verarbeitet. «ZAUBEREIEN IM QUARTETT»: Hier verbündet sich das Trio mit dem Zauberer Christoph Borer. Dieser hat sich zu den Klängen des Trios wunderbare Choreografien ausgedacht. Wir lassen aber auch für uns komponieren:  In Zusammenarbeit mit «Wölfli&Musik» entstanden Kompositionen, die vom gewaltige zeichnerischen und dichterischen Werk ADOLF WÖLFLIs angeregt wurden, und die auch in speziellen Räumen zur Aufführung kamen: Im Kunstmuseum Bern und in der Waldau Kapelle. Helena Winkelmann, Christian Henking, Daniel Glaus, Jost Meier, Roland Moser, Katharina Weber haben für uns komponiert.

ROSEMARIE BURRI, KLAVIER

rosemarie burri 2012

… erhielt prägende Impulse von Jürg Wyttenbach, von Yvonne Lefébure, Wilhelm Kempff und von Sandor Végh. Immer war ihr die Kammermusik ein grosses Anliegen. Sie wurde dafür mit dem ersten Preis am Internationalen Wettbewerb für Duospiel in Italien ausgezeichnet (gemeinsam mit Thomas Friedli, Klarinette). Das Unterrichten von Kammermusikgruppen und die Arbeit mit Künstlern aus andern Kunstgattungen sind ihr wichtig: Texte und Musik («Mozart unplugged und geflügelt», «Kuckuck & Co.»), bildende Kunst (Improvisation und Komposition / gegenseitiger Austausch von Farben und Klängen), Programme mit einem Thema («Durchs 20. Jahrhundert mit Klaviermusik von Komponistinnen»), Text, Tanz und Musik („Hiob“). Gerne konfrontiert sie Kompositionen von Zeitgenossen (György Kurtág, Daniel Glaus, Alfred Schweizer, Katharina Weber, Jürg Wyttenbach, Heinz Holliger, Daniel Fueter) mit Werken vergangener Epochen. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen in verschiedenen Ländern, zumeist Kammermusik, runden das Bild  der Pianistin ab.

MISA STEFANOVIC, VIOLINE

misa stefanovic 2018

…Aktuell spielt Misa Stefanovic, Violine, im Trio Montin mit..

MATTHIAS SCHRANZ, VIOLONCELLO

matthias schranz 2012

… wurde 1974 in Bern geboren. Seine cellistischen Förderer waren Christoph Duerst, Marc van Wijnkoop, Walter Grimmer, Kurt Hess und während seiner 7-jährigen Studienzeit an der Musikakademie Basel Thomas Demenga und Reinhard Latzko (Lehrdiplom 1998; Konzertdiplom 2001). Der Gedanke der Vielseitigkeit war für ihn immer von grosser Bedeutung: Improvisationskurse, ein erfolgreiches acapella-Ensemble, intensive Chorarbeit, Orchestertätigkeit, diverse CD- und eine DVD-Produktion und seine eigene, heute für ihn immer noch wichtige Rockband „Disciples“ begleiteten seinen Werdegang als Cellist. Er konzertiert regelmässig als Solist, Kammermusiker und Rockmusiker. Konzertreisen führten ihn nach Rumänien, Mexiko, Armenien, Argentinien, Tschechien und in die Nachbarländer. Er ist Mitglied des Ensemble Paul Klee, ist gefragt als Studiomusiker und arbeitet intensiv als Pädagoge an der Hochschule der Künste Bern und an der Musikschule Konservatorium Bern.

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